Schneeschuhwandern in den Pallastunturi-Fjällen: Wundervolle Ausblicke von den Hängen des Palkaskero
Schneeschuhwandern ist unter den richtigen Bedingungen – vor allem auf einer festen, tragfähigen Schneekruste – eine unterhaltsame und konditionsfördernde Aktivität, bei der man selbst bei klirrender Kälte ins Schwitzen kommt. In den Pallastunturi-Fjällen gibt es ein hervorragendes Ziel sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Schneeschuhwanderer: den Palkaskero. Die Strecke vom Hof des Naturzentrums zum Palkaskero ist relativ kurz, und die Landschaft ist praktisch vom ersten Schritt an beeindruckend.
- Startpunkt auf der Karte
- Lagerfeuerstelle an der Hütte Pallaskota
An einem Sonntagmorgen machten meine Freundin und ich uns mit Schneeschuhen im Sinn auf den Weg in die Pallastunturi-Fjälle. Schönes Wetter war vorhergesagt, und wir hofften auf eine winterliche Fjälllandschaft im Sonnenlicht.
Wir stellten das Auto auf dem fast leeren Hotelparkplatz ab. Auch das Naturzentrum schien geschlossen zu sein, sodass wir ohne viel Trubel unsere Schneeschuhe anlegten und uns in Richtung des nahe gelegenen Palkaskero aufmachten. Der Aufstieg zum Palkaskero ist deutlich kürzer und wirkt zumindest in meinen Augen auch sanfter als der Anstieg auf den imposanten Taivaskero, den höchsten der Pallastunturi-Fjälle. Genau deshalb erschien uns der Palkaskero als die richtige Wahl für einen entspannten, eher ziellosen Sonntagsspaziergang. Wir wollten einfach die Landschaft genießen, ohne uns ein konkretes Ziel zu setzen.

Und die Ausblicke ließen nicht lange auf sich warten. In der schneefreien Jahreszeit folgt man eigentlich dem offiziellen Palkaskero-Weg, der einen Umweg entlang des Rentierzauns macht und den Gipfel von der Seite her erreicht. Doch die verhärtete Schneekruste vermittelt ein Gefühl von Freiheit, und so zogen auch wir mit offenem Geist los und bahnten uns unseren Weg in Richtung Hang. Wir bemerkten, dass der Gipfel des Taivaskero in graue Wolken gehüllt war, und behielten die Situation unauffällig im Blick – denn schlechte Sicht im Fjäll ist keineswegs eine Kleinigkeit. Zum Glück blieb die Wolkendecke über dem Taivaskero weitgehend stabil und lichtete sich im Laufe unserer Tour sogar etwas.

Wir hatten gar nicht vor, den Gipfel zu erreichen, sondern streiften stattdessen über den dem Pallaskero zugewandten Hang des Palkaskero. Die Landschaft wirkte ausgesprochen wildnisartig: Vor uns erstreckte sich ein Fjäll nach dem anderen, in zahllosen Schattierungen von Weiß und Blau. Der Wind ließ uns vor allem dann an den Fingern frieren, wenn ich zum Fotografieren stehen blieb. Die Kamera jedoch trotzte den Bedingungen im Fjäll tapfer und ohne jede Beschwerde.

Auch andere kleine Gruppen waren im Fjäll unterwegs, viele von ihnen offenbar auf Skiern, mit anschließenden mehr oder weniger kontrollierten Abfahrten. Ich selbst bin von Natur aus nicht besonders wagemutig und war daher mit meinen langsamen, aber angenehm stabilen Schneeschuhen vollkommen zufrieden.
Unten in der Landschaft hob sich die Hütte Pallaskota deutlich ab – ein idealer Ort, um nach einer Fjälltour am offenen Feuer eine Pause einzulegen. Ich hatte jedoch mein bewährtes Ausrüstungsstück dabei: eine Essensthermoskanne, in die ich zu Hause einen Tofu-Wok gefüllt hatte. Wir legten an einer beliebigen Stelle am Hang eine kurze Rast ein. Hinsetzen hielten wir nicht einmal für nötig; ich schaufelte mir den dampfenden Wok in den Mund, während meine Freundin an ihrem Tee nippte.

Nach einer kurzen Abkühlphase setzten wir unseren Weg fort, stiegen in Richtung des steileren oberen Hangs auf und bogen allmählich wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Auf dem Rückweg legte die Sonne noch einmal zu und ließ die nach Süden ziehende Fjällkette besonders eindrucksvoll erscheinen.

Insgesamt verbrachten wir wohl ein paar Stunden draußen im Gelände, höchstens einige mehr – wir sahen nie auf die Uhr, sondern beobachteten stattdessen die Sonne und zugleich die Bewegung der Wolken, für den Fall, dass sich die Bedingungen ändern sollten. Doch das Wetter war uns wohlgesonnen, und die feste Schneekruste machte die Tour zu einem rundum angenehmen Erlebnis.
Bevor man sich mit Schneeschuhen auf den Weg zum Palkaskero macht, lohnt sich ein Blick in den Dienst Luontoon.fi und dort insbesondere die Routenbeschreibung Palkaskeron valloitus unter den Pallastunturi-Routen.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt.
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