Tipp für den Teijo-Nationalpark: Das kleine Eisenwerkdorf Kirjakkala und der Onnelannummi-Pfad

Im Teijo-Gebiet, in der ländlichen Stadt Salo, gibt es mehrere Eisenwerksdörfer: das Kirchdorf Teijo, das bei Touristen sehr beliebte Mathildedal und das etwas weniger bekannte, aber ebenso charmante Kirjakkala, das am Ufer des Hamarijärvi-Sees liegt. Kirjakkala, das von Salo aus leicht mit dem Bus erreichbar ist, dient sowohl als Ausgangs- als auch als Endpunkt des Onnelannummi-Pfades, der durch den Nationalpark führt. Besuchen Sie unbedingt den reizvollen (inoffiziellen) Badeplatz und die schönen Gebäude dieses bezaubernden Eisenwerkdorfes!

  • Ziel auf der Karte
  • Länge des Pfades: 4,9 km
  • Feuerstelle: Ja
  • Barrierefrei: Nein
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Busse von Salo, Haltestelle: Kirjakkala (750 m entfernt)
  • Mit dem Auto: Hamarinjärventie 88, Salo

Die Fahrt von Salo nach Kirjakkala dauert etwa zwanzig Minuten, und auch die Fahrt mit dem lokalen Bus Paikku Nummer 30 vom Busbahnhof Salo dauert nicht viel länger. Salo selbst ist leicht mit dem Bus oder Zug sowohl von Helsinki als auch von Turku aus zu erreichen. Kirjakkala, Teijo und Mathildedal liegen alle entlang derselben Straße innerhalb einer Strecke von etwa 10 Kilometern – eine wunderbare kleine Roadtrip für Eisenwerk-Enthusiasten!

Von der Bushaltestelle in Kirjakkala ist es weniger als ein Kilometer auf einem Sandweg bis ins Herz des grünen Eisenwerkdorfes.

Die Geschichte des Eisenwerks Kirjakkala reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Laut der Website Teijo.fi „erhielt der Gouverneur des Turku-Lands, Lorenz Creutz der Jüngere, die Erlaubnis, einen Eisenhammer mit einer einzigen Schmiede auf dem Gelände des Forss-Anwesens in Kirjakkala zu errichten.“ Das in Kirjakkala produzierte Stabeisen, das ein wichtiger Bestandteil für die in Teijo hergestellten Metallprodukte war, wurde bis 1908 geschmiedet. Zur Produktion gehörten unter anderem Anker, Eisenstangen und Nägel.

Bei ihrer Ankunft in Kirjakkala können Reisende das Gefühl haben, in eine friedliche, abgeschiedene Welt eingetreten zu sein. Hohe Laubbäume rauschen im Wind vom Hamarijärvi-See, und die schönen alten Gebäude stehen majestätisch inmitten des Grüns und schaffen zusammen mit der Natur postkartenähnliche Szenen. Diese Gebäude sind zwar nicht die ursprünglichen Eisenwerkgebäude, stammen aber aus dem 19. Jahrhundert.

Ein Bach schlängelt sich durch die gesamte Pracht, der aus einer steinernen Dammöffnung am Ufer des Hamarijärvi-Sees entspringt und rauschend fließt. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser Damm genau derjenige, der bei der Gründung des Eisenwerks zur Nutzung der Wasserkraft errichtet wurde.

Kirjakkala bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten.

Wanderer werden sich freuen zu erfahren, dass es eine echte Wander- und Radroute gibt, die vom Stadtzentrum Salos zum Eisenwerkdorf Kirjakkala führt. Diese Route, die über Lehmijärvi führt, ist über 20 Kilometer lang. Eine Karte der Route finden Sie unter anderem auf dem speziell für Nationalparkbesucher ausgewiesenen Parkplatz im Eisenwerk.

Hinter dem Damm finden Sie einen wunderschönen goldenen Sandstrand. Er wird von den schönen grünen Zweigen der Laubbäume und den Blättern der Seerosen eingerahmt. Wenn Sie ins Wasser waten, können Sie kleine Fische hin und her schwimmen sehen. Dieser einfache Sandstrand verfügt über keine Umkleidekabinen oder andere spezielle Dienstleistungen für Schwimmer.

Onnelannummi-Pfad

Der Onnelannummi-Pfad beginnt neben dem Sandstrand und ist einer der offiziellen Pfade des Teijo-Nationalparks. Zu den Höhepunkten des Pfades gehört ein hoher Aussichtsfelsen, dessen graue, felsige Spitze man schon vom Badeplatz aus mitten im Wald emporragen sieht.

Der erste Teil des Pfades führt entlang eines schmalen Sandwegs – unterwegs gibt es noch einen weiteren Sandstrand, der sich gut zum Schwimmen eignet – und ein großer Teil des Pfades führt durch schöne Kiefernwälder, auch etwas weiter entfernt von den Ufern des Hamarijärvi-Sees.

Mitten im Wald gibt es einen großen reservierbaren Campingplatz, auf dem jeder Wanderer jedoch Wasser holen und die Komposttoilette benutzen kann. Am Seeufer gibt es eine öffentliche Feuerstelle. Es handelt sich um einen einfachen Feuerkreis ohne Kamin und Dach, daher ist das Entfachen eines Feuers dort bei Waldbrandwarnung verboten.

Der mit orangefarbenen Rauten markierte Onnelannummi-Pfad verläuft auch ein gutes Stück als Pfad entlang des Seeufers. Die Landschaften zum Hamarijärvi-See, den Wäldern am gegenüberliegenden Ufer und dem Nenustansuo sind meist sehr malerisch. Nur die Stromleitungen und die nahe gelegenen Hütten am gegenüberliegenden Ufer zeigen, dass diese Wanderung nicht in die eigentliche Wildnis führt. Es sei erwähnt, dass im Spätsommer unter den Stromleitungen ein wunderschönes und duftendes Heidekrautfeld blüht!

Während unserer Wanderung hatten wir einen kleinen Hund dabei. Er genoss es, an verschiedenen Stellen zu schwimmen, während er an der Leine war, und holte glücklich Stöcke, die wir ihm ins Wasser warfen. Wir haben auch eine winzige, unglaublich niedliche Schlange gesehen, die den Pfad überquerte!

Der Artikel wurde mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz aus dem Finnischen übersetzt.

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