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Wandern durch herbstliche Wunder im Nationalpark Teijo, Salo

Im Nationalpark Teijo in Salo erstrahlen die Herbstfarben jedes Jahr auf beeindruckende Weise. Das Gebiet bietet in Südwestfinnland ein leicht zugängliches und angenehmes Ziel zur Bewunderung des Herbstlaubs – auch für weniger erfahrene Wanderer –, mit Wegen rund um die Seen Matildanjärvi und Puolakkajärvi. Eine Besonderheit des Nationalparks Teijo sind die reizvollen benachbarten Eisenhüttendörfer wie Mathildedal, wo Besucher sowohl Restaurants als auch Unterkünfte in malerischer Umgebung finden. Unter der Woche ist das Gebiet per Bus von Salo aus erreichbar; nach Salo wiederum gelangt man bequem per Zug sowohl aus Helsinki als auch aus Turku.

  • Parkplatz auf der Karte (Adresse: Matildanjärventie 84, Salo)
  • Matildanjärvi-Rundweg 5,5 km
  • Abstecher vom Matildanjärvi-Rundweg zur Teerisaari ca. 1 km pro Strecke
  • Mehrere Unterstände mit Feuerstellen

Im Kiefernwald vor dem Naturzentrum Teijo leuchten die Sträucher der Heidelbeere rot. Einige Beeren sind noch vorhanden, doch zu dieser Jahreszeit findet sich die beste Ernte wohl eher zwischen den roten Beeren – Preiselbeeren und Moosbeeren sind in dieser Region reichlich vorhanden, und während unserer Wanderung sahen wir viele Beerensammler, die in den Mooren nach Moosbeeren suchten.

Wir machten uns auf den Matildanjärvi-Rundweg auf, mit der Absicht, unterwegs einen Abstecher nach Teerisaari zu machen. Die felsigen und steinigen Ufer des Matildanjärvi waren belebt von Menschen, die den schönen Herbsttag genossen. Wir fühlten uns etwas unpassend gekleidet, da viele mit vollständiger Wanderausrüstung und großen Rucksäcken unterwegs waren, während wir lediglich Sweatshirts trugen und nur ein Handy in der Tasche hatten. Andererseits waren auch viele Familien mit Kindern unterwegs, die offenbar zum Angeln oder einfach zum Entspannen in der Seelandschaft gekommen waren. Dieser Querschnitt sagt viel über den Charakter des Gebiets aus – es eignet sich für viele Arten von Besuchern und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu genießen.

Die Rauschbeere leuchtete in herrlichen Herbstfarben, und das durch die Wolken brechende Sonnenlicht hob ihre wunderschönen violetten und roten Töne hervor. Zu den roten Farbnuancen in der Landschaft trugen außerdem Besenheide, Moosbeeren und sogar Sumpfporst bei, dessen Blätter sich teilweise leuchtend rot verfärbt hatten.

Vom Matildanjärvi-Rundweg führt ein Bohlenweg nach Teerisaari, einer kleinen, inselartigen Erhebung zwischen dem See Puolakkajärvi und dem umliegenden Moor. Die nachstehenden Bohlenwege stammen aus diesem Abschnitt.

Im folgenden Bild leuchtet die Rauschbeere in roten Herbstfarben.

Die Bohlenwege folgen einem seichten Bach, der durch das Feuchtgebiet fließt und Wasser von einem See in den anderen trägt. Auf der anderen Seite erhebt sich ein schöner Kiefernwald, an dessen Boden sich ein dichter Sumpfporstbestand ausbreitet. Zur Blütezeit muss dies ein atemberaubender Anblick sein, und selbst jetzt im Herbst wirkt es reizvoll und verströmt einen frischen Duft.

Am Bach rascheln die goldgrünen Gräser angenehm im herbstlichen Wind. Verblühte Besenheide und die still auf der Wasseroberfläche ruhenden Blätter der Seerosen zeigen die weniger auffällige, aber umso stimmungsvollere Seite der Herbstfarben.

Auf dem Weg nach Teerisaari durchquert der Pfad auch ein beeindruckendes Moor. Die knorrigen, schmalen Kiefern erschaffen für einen Moment eine eigene Welt für den Wanderer. Das Gehen auf den Bohlenwegen ist angenehm, mit zahlreichen Ausweichstellen, sodass man beim Begegnen anderer nicht ins Moor treten muss.

Während die Ufer des Matildanjärvi felsig sind, zeigen sich die Ufer des Puolakkajärvi mooriger und flacher. Das nachstehende Bild wurde von den Bohlenwegen aufgenommen, die nach Teerisaari führen, mit Blick auf den Puolakkajärvi und die Schar von Schwänen, die anmutig über seine Wellen glitten. Teerisaari liegt rechts außerhalb des Bildausschnitts. Es ist ein beliebter Rast- und Zeltplatz. Wir selbst drehten dort nur um und blieben nicht länger.

Einer der Farbtupfer im Moor ist das herbstlich gefärbte Torfmoos, das zu beiden Seiten der Bohlenwege am Puolakkajärvi einen wunderschönen, bunt schattierten Teppich bildet.

Der üppige Moosteppich schien viele andere Moorpflanzen in seine roten Tiefen zu verschlingen. Dazwischen lugten Besenheide, Sumpfporst, Rosmarinheide, verschiedene Gräser und sogar kleine orangefarbene Pilze hervor. Die hübschen purpurnen Ranken der Moosbeere zogen sich über das Moos, und hier und da hatten sie große, rote Beeren hervorgebracht. Für mein Auge wirkten sie so sauer, dass ich nicht in Versuchung kam, sie zu probieren.

Wir kehrten zum Matildanjärvi-Rundweg zurück und wanderten am nördlichen Ufer des Sees weiter nach Westen in Richtung des Zentrums des Eisenhüttendorfes Mathildedal. Der See lag ruhig da und spiegelte die Landschaft perfekt wider. Auf seiner Oberfläche waren Menschen in Kajaks, Ruderbooten und sogar Packrafts unterwegs – einige offenbar zum Erkunden, andere zum Angeln. Rund um den See gibt es zahlreiche Unterstände mit Feuerstellen, und an jenem Tag war jeder von mehreren Gruppen belegt. Wir hielten uns für uns, da wir wie üblich keine Snacks dabeihatten; so grüßten wir lediglich die Begegnenden und gingen weiter.

Der Weg führt kurz über die Dorfstraße von Mathildedal, wo wir einen völlig ungeplanten Halt in einem Café einlegten. Auf dem Rückweg zum Wanderweg stand am Straßenrand eine Kiste mit Äpfeln und einem Schild „Bitte bedienen Sie sich“. Dem konnte ich nicht widerstehen – und der Apfel schmeckte einfach wunderbar! Vielen Dank an die Person, die sie dort hingestellt hatte!

Bald darauf biegt der Weg wieder in den Wald ein, folgt dem barrierefreien Kariholma-Pfad bis zur Kochhütte am Seeufer. Der letzte Abschnitt bis zum Naturzentrum verläuft auf einem schmalen Hangweg. Der Pfad steigt recht hoch an und eröffnet schöne Ausblicke über den Matildanjärvi, über die roten Herbststräucher hinweg.

Der Artikel wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt.

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