Ein Sonntag am Iso-Valkee-See – der schönste Frühlingstag überhaupt
So ein Frühlingssonntag, der einen daran erinnert, warum man überhaupt nach draußen geht. Die Sonne scheint, eine leichte Brise streicht durch die Bäume, und der See Iso-Valkee zeigt sich von seiner besten Seite: klares Wasser, ringsum Wald, kein einziges Gebäude weit und breit.
Wanderweg Iso-Valkee – Infos
- Rundweg ~5 km (mit einer Abzweigung zu einem Waldteich – die ich diesmal ausgelassen habe)
- Parken: Am See an der Straße Murjuntie, Somero
- Wegmarkierung: Recht gut. Blaue Farbmarkierungen, die man bei Unaufmerksamkeit leicht übersehen kann
- Schuhwerk: Wasserfeste Schuhe empfohlen, viele nasse Abschnitte, im Frühling unerlässlich. Trailrunner sind im Sommer geeignet, aber das wurzelreiche Gelände verlangt in jedem Fall nach gutem Knöchelschutz
- Feuerstellen: Mehrere vorhanden, aber vor der Nutzung unbedingt auf aktuelle Feuerverbote prüfen
- Geeignet für: Familien mit Kindern, Hundebesitzer, Naturliebhaber, Schnorchler im Sommer
Es war einer der ersten richtig warmen Frühlingstage, als ich letzten Sonntag um die Mittagszeit am Iso-Valkee ankam. Der Frühling ist meine Lieblingszeit (gleich nach dem Sommer), und es war ein besonders schönes Gefühl zu wissen, dass ein weiterer kalter, grauer Winter endlich hinter mir lag. Die Birken befanden sich in jenem perfekten Stadium kurz vor dem Blattaustrieb: große, pralle Knospen. Im Sonnenlicht leuchteten sie in einem lebhaften, fast elektrischen Grün, und vor dem türkisfarbenen Wasser des Sees wirkten sie geradezu unwirklich.

Der Iso-Valkee wird seinem Namen auf die schönste Weise gerecht: Das Wasser ist klar, die Ufer sind wild und bewaldet, und kaum menschliche Infrastruktur trübt den Zauber der Natur.

Der Weg umrundet den gesamten See und verläuft den größten Teil auf Ufernähe. Er ist schmal, voller Wurzeln, uneben und stellenweise steil. Man muss wirklich auf jeden Schritt achten.

Der Weg ist beliebt, und ich begegnete unterwegs mehreren kleinen Gruppen: Familien, Hundebesitzern, Paaren. Diesmal war ich allein unterwegs, was mir bestens gefiel. Das Wandern in Einsamkeit hat seinen ganz eigenen Rhythmus: Man bleibt stehen, wann immer man möchte, hält inne, so lange es einem gefällt, und niemand wartet auf einen.

Im Flachwasser war einiges los. Überall Kröten – sie saßen völlig gelassen im Wasser, als würden sie posieren. Auch Barsche im Flachwasser waren eine willkommene Überraschung.

Auf dem offenen Wasser entdeckte ich ein Paar Seetaucher. Und über mir kreisten Lachmöwen und taten das, was Lachmöwen am besten können: einen unglaublichen Lärm veranstalten. Man konnte es den ganzen Weg bis zum Pfad hören. Die bodenbrütenden Vögel waren eine gute Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Hunde an der Leine zu führen.

Den ganzen Weg hielt ich Ausschau nach Ringel- und Blindschleichen, aber diesmal hatte ich kein Glück. Beim letzten Besuch glitt eine wunderschöne Blindschleiche lautlos unter einen umgefallenen Baumstamm.
An einer Stelle entdeckte ich ein altes, gesunkenes Ruderboot auf dem Grund. Die Sonne fiel genau richtig darauf und tauchte jeden Riss und jede Vertiefung in goldenes Schimmern.

Die Feuerstellen lagen verlassen da. Seit einer Weile gilt eine Waldbrandwarnung, und an keiner der Stellen entlang dieser Route sind bei aktiver Warnung Feuer erlaubt. Ein Thermos erfüllt den Zweck vollkommen.
Was positiv auffiel, war der kaum vorhandene Müll. Das sagt etwas Gutes über die Menschen aus, die hier wandern. Es ist ein viel begangener Weg, und doch fand ich auf der gesamten Runde nur ein einziges Stück Abfall (eine kleine Brottüte), das ich einsteckte und mitnahm.

Auf dem Rückweg überlegte ich ernsthaft, das Schnorchelzeug herauszuholen. In vergangenen Sommern hatte ich hier tolle Unterwassererlebnisse: gute Sicht, viele interessante Fische, wunderschöne Seerosen. Das Wasser sah verlockend aus, aber ehrlich gesagt war es noch zu kalt. Besser warten, bis der Sommer richtig da ist, und dann zurückkommen. Etwas, worauf man sich freuen kann.
Dieser Text wurde mithilfe von künstlicher Intelligenz übersetzt und kann Fehler enthalten.
Weiterlesen
Frühlingsflucht in den Wald: Wanderung auf dem Metsäkoivula-Pfad in Somero




Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!