Authentische finnische Rauchsaunen und Baden im See in Karelien: Hugons Rauchsaunen und Blockhäuser
In kommerzieller Zusammenarbeit mit Hugo Blockhäusern & Rauchsaunen
„Wie klingt ein Wochenende, das Rauchsauna, Ruhe in der Natur und einen Hauch Geschichte miteinander verbindet?“, frage ich meinen Partner am Mittwochabend. „Hier in der Nähe in Rautjärvi gibt es einen Ort namens Hugo Rauchsaunen, wo am Freitag ein öffentlicher Saunagang stattfindet.“
Die Entscheidung fällt schnell: „Klingt hervorragend, buch uns bitte einen Platz in der Sauna und ein Blockhäus für Freitag!“


Schon beim Betreten des Hofes werden wir herzlich vom freundlichen Hund Hiski begrüßt, der uns empfängt, als wären wir alte Bekannte. Kurz darauf taucht auch der Gastgeber, „Saunamajor“ Heikki, auf. Seine entspannte Art und sein Talent fürs Geschichtenerzählen lassen sofort erkennen, dass man sich hier gerne auch länger aufhält.
Das Anwesen liegt wunderschön am Ufer des Rautjärvi, nahe der Ostgrenze. Obwohl der Ort erst seit ein paar Jahren geöffnet ist, kommen Gäste von weit her, um das traditionelle Saunaerlebnis zu genießen – etwa aus Taiwan, Simbabwe oder Neuseeland.

Zum Glück haben wir auch eine Übernachtung im Blockhäus gebucht, sodass wir neben den Saunen auch in aller Ruhe die umliegende Natur und geschichtsträchtige Orte erkunden können.

Die Rauchsauna ist die traditionellste Form der Sauna – und ich selbst hatte bisher nur wenige Gelegenheiten, sie zu erleben. Das Heizen einer Rauchsauna erfordert Zeit, Geduld und Können – vielleicht steht deshalb in den meisten finnischen Haushalten eine modernere Holz- oder Elektrosauna.
Die achteckigen Saunen wurden vom Gastgeber selbst gebaut und basieren auf einem in der Umgebung entwickelten und bewährten Modell. Heikki erklärt, dass im Ofen der Rauchsauna eine große Menge Holz verbrannt wird, wodurch der gesamte Raum mit Rauch gefüllt wird. Sobald der Ofen heiß genug ist, wird das Feuer gelöscht und der Rauch darf abziehen, bevor man in die Sauna geht.


„Legt doch endlich die Kamera weg und kommt auf die Bänke“, fordern uns die einheimischen Saunagäste lachend auf – und wir folgen der Aufforderung lachend in dieser entspannten Atmosphäre.

Der Abend dämmert bereits, also gehen wir schnell zum Blockhäus, ziehen Badebekleidung an und nehmen ausreichend Getränke mit – schließlich möchten wir alle drei Saunen ausprobieren.
Das Wasser zischt auf den heißen Steinen. Sanfte Wärme breitet sich langsam im Raum aus. Die Atmosphäre ist äußerst beruhigend und still. Normalerweise gibt es in einer Sauna immer Geräusche – hier aber knistert kein Feuer, und es summen keine elektrischen Heizstäbe. In der Luft liegt ein harziger Duft.

Das Schönste an öffentlichen Saunen sind oft die Gespräche, die sich über beinahe jedes erdenkliche Thema drehen können. Heute geht es um Schiffsmotoren von Eisbrechern, den Einfluss des Eisbaden auf die Schlafqualität und darüber, ob man Würstchen lieber während der Abkühlpause oder erst ganz am Ende nach dem Saunagang essen sollte. Es heißt zwar, dass in der Sauna nicht über Politik gesprochen wird – aber das ist zumindest teilweise ein Scherz.
Wir werfen noch einmal ordentlich Aufguss auf die Steine, und dann ist es Zeit zum Abkühlen.

Wir folgen dem Pfad hinunter zum See, wo ein Loch ins Eis gesägt wurde. Gleichzeitig beginnt es leicht zu schneien, und das sieht im Licht am Ufer einfach wunderschön aus.


Nach dem erfrischenden Eisbad beschließen wir, eine andere Sauna auszuprobieren – eine traditionelle kleine Blockhaus-Sauna mit Holzofen. Sie unterscheidet sich deutlich von den beiden Rauchsaunen, ist aber eine sehr angenehme Überraschung.

Nach ein paar Stunden Saunieren und Schwimmen fühlen wir uns herrlich entspannt. Zum Glück haben wir uns für die „Würstchen nach der Sauna“-Taktik entschieden – die lange in Folie auf dem Ofen gegarten Würstchen schmecken jetzt besonders gut. Danach müssen wir nicht lange auf den Schlaf warten und kriechen in unser Blockhäus, um uns auszuruhen.


Der Morgen bricht klar an. Von der Veranda unseres Blockhäus aus sehen wir den Vollmond noch am Horizont verweilen, während er auf den Sonnenaufgang wartet. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns anzuziehen und eine Skitour auf dem zugefrorenen Rautjärvi zu unternehmen.

Wir genießen unseren Morgenkaffee und bewundern die Aussicht durch das Fenster des Blockhäus. Kurz darauf klopfen Heikki und Hiski schon an die Tür – wir haben nämlich verabredet, einige historische Orte in der Umgebung zu erkunden.
Als Erstes unternehmen wir einen Spaziergang in einen nahegelegenen Wald, in dem früher heimlich Schwarzgebrannter hergestellt wurde. Der Ort war dafür besonders geeignet, denn der naturbelassene Wald bot Sichtschutz, und in Ufernähe sprudelt eine große Quelle mit sauberem Wasser.

In der Umgebung befinden sich außerdem viele kriegshistorische Stätten, die an die Geschichte dieser Grenzregion erinnern. Wir wandern durch die Wälder und entdecken mit wachem Blick hier und da Spuren der Vergangenheit.

Jeder Stein, jede Erhebung, jede Senke und jedes Denkmal scheint seine eigene Geschichte zu erzählen. Beim Blick über die Landschaft wird man unweigerlich still und fragt sich, wie das Leben hier früher wohl gewesen ist.
Zum Glück haben die Sauna-Traditionen unserer Vorfahren bis in die heutige Zeit überlebt – und wir haben das große Privileg, sie an solchen besonderen Orten genießen zu dürfen.
Artikel von: Jarno Hämäläinen & Elina Kämäräinen
Der Artikel wurde mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz aus dem Finnischen übersetzt.
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