Mitten im Moor mit einem Kleinkind: Der Kiljamonkierros-Rundweg im Nationalpark Torronsuo

Am Ende des Mittsommerwochenendes machten wir einen kleinen Ausflug in den Nationalpark Torronsuo. Torronsuo zählt zu den beliebtesten Nationalparks Südfinnlands, vielleicht weil sein raues, wildnisähnliches Gepräge viele Besucher an die Landschaften Lapplands erinnert. Unsere anderthalbjährige Tochter durfte streckenweise das Tempo vorgeben, während wir die Stege und Bohlenwege der Kiljamonkierros-Runde entlangwanderten. Die Moosbeeren standen in voller Blüte, und der Sommer zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Kiljamonkierros, Nationalpark Torronsuo

  • Standort auf der Karte
  • Streckenlänge: 1,7 km. Kann mit anderen Wegen kombiniert werden.
  • Wanderinfrastruktur: Bohlenwege, Toiletten, Lagerfeuerplatz, Aussichtsturm
  • Anreise mit dem Auto: Somerontie 732, Tammela
  • Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: nicht möglich
  • Barrierefreiheit: Der erste Abschnitt des Kiljamonkierros, der Suopursupolku (0,3 km), ist barrierefrei zugänglich.
    • Vom selben Parkplatz aus startet auch der anspruchsvollere barrierefreie Weg Suokukkapolku, 1,3 km.
Der Anfang des Kiljamonkierros ist barrierefrei zugänglich.
Unsere bewährte Ausrüstung für kleine Ausflüge: eine Hüfttasche und ein Ringtragetuch.

Was hatte ich dabei?
– Hüfttasche
– Ringtragetuch
– Wasserflaschen für Erwachsene und Kleinkind
– Snacks: 2 Päckchen Rosinen, 2 Smoothie-Quetschbeutel, salzige Cracker, Apfelscheiben, eine Brezel
– Mini-Erste-Hilfe-Set (Zeckenzange, Pflaster, Desinfektionsmittel, Wattepads)
– Ersatzwindel
– Kleines Handtuch/Mulltuch

Im Auto wartend:
– Größeres Erste-Hilfe-Set (Schmerzmittel, Stützverband, Messer)
– Ersatzshirt für den Erwachsenen
– Wechselkleidung für das Kleinkind
– Weitere Snacks: Reiswaffeln
– Zusätzliche Ersatzwindel

Die Aussichtsplattform am Ende des Suopursupolku. Von hier aus führt der Kiljamonkierros als Bohlenweg weiter.

Die Kiljamonkierros-Runde, die am Parkplatz Kiljamo beginnt, erwies sich als wunderbare Wahl! Der barrierefreie Stegweg am Anfang scheint intuitiv genug zu sein, denn unsere Tochter tapste ganz ohne Zögern in die richtige Richtung los. Unsere Kleine war noch nie zuvor auf Bohlenwegen unterwegs gewesen, daher war ich gespannt, wie die Moorlandschaft und der stellenweise recht schmale Pfad auf sie wirken würden.

Wir nahmen uns Zeit, die Blüten der Moosbeeren zu bewundern.

Reisen mit einer Anderthalbjährigen ist zugleich friedlich, aufregend und intensiv. Wir durften bewundern, wie die Moosbeeren frei vor sich hin blühten, und brachten unserer kleinen Naturliebhaberin nebenbei bei, dass Stücke von Brezelbrot nicht dazu gedacht sind, im Moor eingepflanzt zu werden.

Der breite Stegweg war für das Kleinkind einfacher zu bewältigen als der schmale Bohlenweg, auch wenn das Gehen auf den Planken insgesamt recht gut klappte. Es war nur spürbar leichter, von den Planken aus nah genug an die Mooroberfläche heranzukommen, um sie zu untersuchen, und der klar trockenere Boden war deutlich verlockender als das Verweilen auf den langweiligen Bohlen.

Eine Trinkpause, und eine aus dem Moor gerettete Brezel.

Am Anfang des Kiljamonkierros, wo der barrierefreie Suopursupolku endet, gab es eine Aussichtsplattform mit einem herrlichen Blick über das Moor Torronsuo. Entlang des Bohlenwegs gab es ein paar Rastplätze mit Bänken, an denen wir anhielten, um etwas zu trinken. Die Bremsen fanden allerdings ziemlich rasch zu uns, sodass wir bald weiterzogen. Praktisch war es, das Kleinkind ins Ringtragetuch zu setzen, sobald ihre Beinchen keine Kraft mehr hatten und ihre Motivation gleich mit verschwand.

Ein kleiner Reisender lässt sich leicht in eine Trage setzen, sobald die eigenen Beinchen nicht mehr mitmachen oder die Motivation einfach ausgeht.

Der Kiljamonkierros lässt sich mit dem längeren Suotaipale (8,6 km) kombinieren. Es ist eine atemberaubend schöne Bohlenwegroute, die ich zum Wandern nur wärmstens empfehlen kann. Wir machten lediglich einen kurzen Abstecher auf diesen Weg, bevor wir umkehrten, um unsere eigene Runde am Rastplatz Kiljamo zu beenden. Auch ein paar andere Mittsommerwanderer machten dort gerade Snackpause, und wir fügten uns gut unter sie.

Die Bohlenwege weckten nicht ganz so viel Interesse und Begeisterung, wie ich erwartet hatte. Weitaus verlockender schien es, direkt hinaus ins Moor selbst zu marschieren.

Unser kleiner Bohlenweg-Ausflug mit einer Anderthalbjährigen dauerte insgesamt etwa 1,5 bis 2 Stunden, Snackpausen eingerechnet. Eine wirklich schöne kleine Route, und außerdem eine tolle Option für alle, die ihren Sommerurlaub in der Gegend verbringen oder einfach nur durchreisen! Eine gute Gelegenheit, sich inmitten wunderschöner Landschaft die Beine zu vertreten.

Der Weg durch das Waldgebiet von Kiljamo ist ein anspruchsvoller barrierefreier Weg.

Dieser Artikel wurde mit künstlicher Intelligenz übersetzt und kann Fehler enthalten.

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