Von der Ostsee im März umarmt: Die Schönheit des Vorfrühlings auf Porkkalanniemi in Kirkkonummi
An der Spitze der Halbinsel Porkkalanniemi, die in Kirkkonummi in die Ostsee hineinragt, liegt das von Uuvi (Uudenmaan virkistysalueyhdistys) betreute Naherholungsgebiet Porkkalanniemi. Es gibt mehrere Parkplätze, markierte Wanderwege und Rastplätze – vorausgesetzt, man ist bereit, sich (hoffentlich ohne Reiseübelkeit) auf der engen, kurvenreichen und Aufmerksamkeit fordernden Straße weit genug voranzuarbeiten.
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- Feuerstelle: vorhanden
- Barrierefrei: teilweise (barrierefreie Aussichtsplattform nahe Rastplatz Haahka)
- Anfahrt mit dem Auto: Tullandintie 187, Kirkkonummi
- Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: HSL-Bus 902K nach Porkkala, vom letzten Halt sind es noch 2,4 km Fußweg bis Porkkalanportti.
Letzte Woche machten wir einen Frühlingsausflug ans Meer nach Porkkalanniemi. Es fühlte sich herrlich erfrischend an, Haare und Gedanken vom Meereswind durchpusten zu lassen. Unten findest du Fotos und Eindrücke von der Schönheit der maritimen Natur im März. Zudem gibt es unten einen einminütigen Videoclip (Instagram-Reel) von unserem Ausflug.
Wir waren vom Haupteingang Porkkalanportti gestartet, vor dem ein großzügiger Parkplatz liegt, der an einem Wochentag nahezu leer war. Der Eingang war leicht zu erkennen: Ein hölzerner Torbogen markierte den Beginn unseres Weges und wurde von umfassenden Informationstafeln über das Wandern und die Natur des Gebiets umrahmt.
Wir folgten einem breiten Pfad durch Wälder und über glattgeschliffene Felsen. Der Wind rauschte bereits in unmittelbarer Nähe kräftig vom Meer herüber. Hinter den Bäumen leuchtete das weite Meer mit einem strahlend weißen Licht, und das Rauschen des Brackwassers ließ sich leicht wahrnehmen, während ich tief durch die Nase einatmete.
Als wir dann aus dem Wald hinaus auf die felsige Küste traten, stoppten wir für lange Zeit. Wir wollten einfach nur schauen und staunen.

Die Wellen rollten weißschäumend und mächtig auf die glatten Felsen der Küste, angetrieben vom starken Westwind. Kurz bevor sie auf den Stein auftrafen, genau in dem Moment, in dem sie ihren höchsten Punkt erreichten, konnte man unter den weißen Schaumkronen eines der schönsten Phänomene des Meeres erkennen: das türkisgrüne, durchscheinende Leuchten des Wassers, das von der Sonne für einen Sekundenbruchteil erhellt wurde, bevor die Welle schließlich mit lautem Getöse auf die Felsen schlug und zurück ins Meer glitt.

Ein weiter, glatter Fels breitete sich neben uns aus. Die Märzsonne konnte ihm noch nicht jenen entspannenden Duft entlocken, der von erhitztem Stein und Meerfelsen ausgeht und den die Sommersonne bald hervorbringen würde. Doch allein das Sonnenlicht auf den schneefreien, glatten Felsen erinnerte bereits an den nahenden Sommer und weckte den Wunsch, die warme Steinoberfläche mit bloßen Händen zu berühren.
Gemeinsam mit einem Schüler aus unserer Gruppe, der gerade fasziniert von Lava und Kontinentalplattenverschiebungen war, untersuchten wir die Streifen und Muster auf den Felsen. Das Bild unten zeigt eindrucksvoll, wie ein großer Stein sich von seinem ursprünglichen Platz verschoben hat – die Muster verraten seine Bewegung.
Und als wäre das grau-rötliche Tigerstreifenmuster an der Küste nicht schon beeindruckend und schön genug gewesen, hatten auch die Flechten ihre eigenen dekorativen Muster hinzugefügt.

Bonsaiartige Kiefern, von denen einige scheinbar direkt aus dem blanken Felsen wuchsen, ganz ohne sichtbare Erde an ihren Wurzeln, zeigten deutlich, dass die Bedingungen hier nicht einfach sind, doch die widerstandsfähigsten schaffen es. Ich bewunderte ihre Formen und ihre märchenhafte Erscheinung, obwohl ich mich selbst nicht ganz mit ihnen identifizieren konnte. Wenn ich ein Baum wäre, wäre ich sicher keine zähe Kiefer, die in rauen Bedingungen hübsch gedeiht, sondern eher ein Laubbaum, vielleicht ein Ahorn oder eine Traubenkirsche, die in fruchtbarer Erde wächst und ihr ruhiges, angenehmes Leben genießt.

Mein Blick wanderte vom hypnotischen Rauschen der Wellen zu den Steinen am Ufer. Flechten hatten deren Oberflächen mit filigranen Karten geheimnisvoller Länder geschmückt. Auch im Nachhinein gelang es mir nicht herauszufinden, welche Flechtenart auf dem unten gezeigten Bild zu sehen ist – oder vielleicht sind es sogar mehrere Arten? Falls du es weißt, hinterlasse doch gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

In den Vertiefungen der Felsenküste ruhte das Wasser geschützt vor den wilden Wellen des offenen Meeres. Nur einzelne Tropfen des Meereswassers erreichten diese stillen Wasserbecken, herangetragen vom Wind als feiner Sprühnebel. Doch der Wind sorgte ab und zu für lebhafte Wellen auch auf der Oberfläche dieser kleinen Tümpel. Hier und da lag auf dem Wasser noch etwas Eis.

An der schmalsten Stelle der Halbinsel wechselten wir mit wenigen Schritten zur Ostseite. Wie erwartet war es dort erheblich ruhiger. Ein kleiner Sandstrand erstreckte sich zwischen den Felsen, geschmückt von einem Bogen angeschwemmten Blasentangs, dessen feuchte, noch aufrechte gelbgrüne Teile aus der bereits schwarz gewordenen, trockenen Algenbank herausragten, sanft im Wind zitterten und in der Nachmittagssonne leuchteten. Ihr charakteristischer Geruch hing zurückhaltend, aber unverkennbar in der kalten Luft.

Ich hatte mich für Gummistiefel entschieden und watete nun eine Weile vergnügt durch das flache Uferwasser. Unser Begleiter aus Rovaniemi, ein Kind des Binnenlandes, wollte zum ersten Mal das salzige Brackwasser kosten – vorsichtig tauchte er seine Fingerspitze hinein und stellte fest: Ja, es schmeckte salzig.
Ich betrachtete den umgestürzten, bereits weiß gewordenen Baumstamm am Ufer und die kleinen Stückchen des Blasentangs, die noch lose um meine Stiefel schwammen und mit den Wellen hin- und hertrieben.
Eine kühle Meeresbrise streichelte meine Wangen, und meine Wollmütze fühlte sich langsam flauschiger an.
Es tat gut, dort im offenen, eisfreien Meer zu stehen, den Meereswind zu spüren, hinaus auf die Weite zu schauen und dabei an den bevorstehenden Frühling und Sommer zu denken.
Wieder einmal hatten wir einen Winter gemeistert.
Der Artikel wurde mit Hilfe einer künstlichen Intelligenz aus dem Finnischen übersetzt.
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