Wie man den finnischen Herbst überlebt (und vielleicht sogar genießt)
Der Herbst in Finnland bedeutet nicht nur Schönheit und leuchtende Farben. Es ist auch die Jahreszeit, in der sich viele Menschen müder und niedergeschlagener fühlen. Die Tage werden kürzer, der Regen scheint kein Ende zu nehmen, und die Kälte kriecht einem in die Knochen. Kein Wunder also, dass die Stimmung sinkt und die Energie schwindet. Manche erleben sogar das sogenannte saisonale Stimmungstief, wenn Motivation und Lebensfreude mit dem Licht zu verblassen scheinen.
Doch viele Finnen haben gelernt, damit zu leben – ja sogar, Frieden damit zu schließen. Sie wissen, dass man anstatt gegen den Herbst anzukämpfen, ihm sanft nachgeben kann. Wenn man den Rhythmus der Natur annimmt, das Tempo drosselt und sich selbst erlaubt, zur Ruhe zu kommen, kann der Herbst zur beruhigendsten und seelenvollsten Zeit des Jahres werden.
Hier sind einige erprobte finnische Wege, um in all dem Grau Trost und Schönheit zu finden. Und wenn Sie aus einem sonnigen, warmen Land nach Finnland gezogen sind – wir schicken Ihnen eine Extra-Portion Ermutigung!
1. Kerzen anzünden – viele davon
Wenn die Dunkelheit hereinbricht, greifen die Finnen zu Streichhölzern. Eine Kerze, oder zehn.
Jetzt ist die Zeit gekommen, all die halbverbrannten oder etwas schiefen Kerzen hervorzuholen und sie endlich zu verwenden. In dem Moment, in dem eine Kerze zu flackern beginnt, verändert sich die Stimmung im Raum. Plötzlich wirkt der Regen am Fenster nicht mehr trostlos, sondern gemütlich und beruhigend.
Und wenn Sie einen Partner haben, kann das Kerzenlicht im Herbst vielleicht sogar ein wenig zusätzliche Romantik entfachen.

2. Wollsocken, Pullover und ein gemütliches Nest
Wenn die Kälte hereinzieht, reagieren die Finnen mit Weichheit. Wollsocken, ein dicker Pullover oder jede andere warme, weiche und bequeme Kleidung wirken wahre Wunder für die Seele.
Sie können sich sogar ein Winternest bauen. Stapeln Sie Decken und Kissen auf dem Sofa, halten Sie Ihre Lieblingssnacks in Reichweite und erklären Sie es zu Ihrer persönlichen Ruhezone für den Winterschlaf.

3. Faul sein (ohne schlechtes Gewissen)
Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit – wenn man wirklich zuhört, was er einem sagt. Der Sommer drängt uns, aktiv, gesellig und draußen zu sein. Der Herbst flüstert: „Fahr runter.“
Es ist die Lieblingszeit aller Introvertierten, denn jetzt ist es nicht nur akzeptabel, sondern ausdrücklich erwünscht, zu Hause zu bleiben.
Im schummrigen Abendlicht sieht man weder Staub noch schmutzige Fenster. Also entspannen Sie sich. Sie müssen nichts leisten. Kochen Sie sich Tee, wickeln Sie sich in eine Decke und schauen Sie Ihre Lieblingsserie. Auszuruhen ist keine Faulheit – es ist nordische Weisheit. Und es ist eine der effektivsten Methoden, um die dunkle Jahreszeit zu überstehen (und vielleicht sogar zu genießen).

4. In den Wald gehen
Die Natur ist das beste Mittel gegen Müdigkeit – auch im Herbst. Oder besser gesagt: gerade im Herbst. Man muss dort nichts Besonderes tun; der Wald kümmert sich einfach dadurch um einen, dass er da ist. Studien zeigen, dass die Natur hilft, hoffnungsvoller zu denken, ruhiger zu werden und sogar kreativer zu sein.
Ein Spaziergang zwischen den Bäumen beruhigt den Atem, klärt die Gedanken und bringt den Geist zur Ruhe. Und irgendwie schafft es die Natur immer, einen zu Bewegung zu motivieren – sanft, ohne Druck.

5. Die Routine mit einer „Ruska“-Reise durchbrechen
Ein kleiner Tapetenwechsel kann im grauen Oktober oder November wahre Wunder wirken. Viele Finnen reisen in den Norden nach Lappland, um die Ruska – die leuchtenden Herbstfarben – zu bewundern. Aber man muss gar nicht so weit fahren: Auch in Südfinnland bieten Ahorn- und Eichenbäume ein atemberaubendes Farbenspiel.
Planen Sie vielleicht einen kurzen Roadtrip, eine Tageswanderung oder einen Wochenendausflug in eine nahegelegene Stadt oder einen Nationalpark.

6. Lernen, den Regen zu genießen
Ein regnerischer Herbsttag in Finnland ist die perfekte Ausrede, um das Tempo zu drosseln. Das Geräusch des Regens ist der meditative Soundtrack der Natur – ganz ohne Spotify-Playlist. Öffnen Sie für einen Moment das Fenster und lassen Sie den kühlen, erdigen Duft herein. Oder noch besser: ziehen Sie den Regenmantel an und machen Sie einen kleinen Spaziergang.
Wenn Sie einen Unterstand oder eine Feuerstelle finden, hören Sie, wie der Regen mit dem Knistern des Feuers verschmilzt. Vielleicht die entspannendste Klangkombination der Welt!

7. Eine Hütte mieten und den Kamin anzünden
In traditionellen finnischen Häusern bedeutet Herbst vor allem eines: Feuerholz-Saison. Holz hacken und Feuer machen werden Teil des täglichen Rhythmus.
Wenn Sie in einer modernen Wohnung ohne Kamin leben, mieten Sie für ein Wochenende eine Hütte. Es gibt kaum etwas Befriedigenderes, als den Holzofen anzuzünden, die Sauna zu heizen und zu spüren, wie die Wärme in die Knochen dringt.

8. Sich erlauben, müde zu sein
Es ist völlig normal, sich im Herbst müder und zurückgezogener zu fühlen. Das ist keine Schwäche – es ist Teil des natürlichen Kreislaufs. Der Wald ruht, Tiere halten Winterschlaf, sogar die Mumins schlafen im Winter. Warum also nicht auch wir? Wenn man aufhört, von sich selbst ständige Energie zu verlangen, beginnt man, den Herbst in einem neuen Licht zu sehen.
Man muss nicht gegen die Jahreszeit ankämpfen – man kann mit ihr fließen.
Der Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz in die Zielsprache übersetzt.
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